API
Schnittstelle, die zwei Software-Systeme miteinander verbindet — damit sie Daten austauschen können, ohne direkte Eingriffe eines Menschen.
Auch bekannt als: Application Programming Interface, Programmierschnittstelle
Was ist eine API?
API steht für Application Programming Interface — auf Deutsch: Programmierschnittstelle. Eine API ist der definierte Weg, auf dem zwei Software-Systeme miteinander kommunizieren.
Einfach erklärt: Wenn Ihr CRM-System automatisch einen neuen Kontakt in Ihr E-Mail-Marketing-Tool überträgt, passiert das über eine API. Das CRM schickt eine strukturierte Anfrage an die API des E-Mail-Tools — mit den Daten, die übertragen werden sollen. Das E-Mail-Tool empfängt, verarbeitet und bestätigt.
Warum ist das relevant für Automatisierung?
Nahezu jede moderne Business-Software bietet eine API. Das ist die Grundlage für Workflow-Automatisierung: Anstatt Daten manuell von System A nach System B zu kopieren, wird dieser Transfer automatisiert — ausgelöst durch ein Ereignis, ausgeführt durch eine API-Verbindung.
Plattformen wie n8n oder Make machen die Nutzung von APIs auch ohne Programmierkenntnisse möglich. Sie stellen vorgefertigte Konnektoren bereit, hinter denen API-Aufrufe stecken.
REST vs. Webhook
Zwei häufige API-Typen:
- REST-API (Pull): Das eigene System fragt aktiv bei einem anderen System an. „Gibt es neue Aufträge?”
- Webhook (Push): Das andere System meldet sich aktiv, wenn etwas passiert. „Neuer Auftrag eingegangen.”
Webhooks sind für Echtzeit-Reaktionen effizienter. REST-APIs sind flexibler für komplexe Abfragen.
Was, wenn keine API existiert?
Nicht jede Software hat eine öffentliche API. In solchen Fällen kommen entweder RPA-Ansätze (die Benutzeroberfläche automatisieren) oder alternative Datenwege (Export/Import, E-Mail-basiert) in Frage — oder der Wechsel zu einem System mit offenem API-Zugang.
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