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Webhook

Automatische HTTP-Benachrichtigung, die ein System an ein anderes schickt, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt — ohne dass aktiv nachgefragt werden muss.

Auch bekannt als:  HTTP-Callback, Event-Trigger, Push-Notification (technisch)

Was ist ein Webhook?

Ein Webhook ist ein automatischer Ruf: Wenn in System A etwas passiert, benachrichtigt es sofort System B — ohne dass B aktiv fragen muss.

Das Prinzip ist wie eine Türklingel im Vergleich zu ständigem Anklopfen: Anstatt alle 5 Minuten zu fragen „Gibt es Neuigkeiten?”, wartet man auf das Signal, das automatisch kommt, wenn etwas passiert.

Anwendungsbeispiele

  • Ein Kunde füllt ein Kontaktformular aus → Webhook löst aus → CRM-Eintrag wird automatisch erstellt
  • Ein neuer Auftrag geht im Shop ein → Webhook benachrichtigt das Lager- und Buchhaltungssystem gleichzeitig
  • Eine Zahlung schlägt fehl → Webhook löst eine interne Benachrichtigung aus

Webhook vs. REST-API

WebhookREST-API
RichtungPush (System A meldet sich)Pull (System B fragt an)
TimingSofort bei EreignisZeitgesteuert oder manuell
EffizienzSehr effizient (kein Polling)Mehr Kontrolle über den Zeitpunkt

Für Echtzeit-Reaktionen ist ein Webhook die bessere Wahl. Für geplante Datenabrufe (z. B. „alle Aufträge des heutigen Tages um 18 Uhr”) eignet sich eine REST-API besser.

Wie sicher sind Webhooks?

Webhooks sind HTTP-Endpunkte — theoretisch kann jeder Daten daran schicken. Deshalb sollten Webhooks immer mit einem Secret-Token gesichert werden: Das empfangende System prüft, ob die Anfrage wirklich vom erwarteten Absender kommt.

Tools wie n8n und Make bieten diese Sicherheitsmechanismen eingebaut an.