On-Premise
Software, die auf eigener Hardware im Unternehmen betrieben wird — ohne Cloud-Abhängigkeit, mit voller Datenkontrolle und DSGVO-konformem Betrieb.
Auch bekannt als: On-Prem, Lokale Installation, Self-Hosted
Was ist On-Premise?
On-Premise (kurz: On-Prem) bezeichnet Software, die auf eigener Hardware im eigenen Unternehmen oder Rechenzentrum betrieben wird — im Gegensatz zu Cloud-Diensten, bei denen die Software auf Servern eines Drittanbieters läuft.
Die Daten verlassen das Unternehmen nicht. Zugriff, Sicherheit und Verfügbarkeit liegen vollständig in eigener Hand.
On-Premise vs. Cloud: die wichtigsten Unterschiede
| On-Premise | Cloud | |
|---|---|---|
| Datenkontrolle | Vollständig intern | Beim Anbieter |
| DSGVO | Einfacher kontrollierbar | Erfordert AVV, Prüfung |
| Kosten | Hohe Anfangsinvestition | Laufende Lizenzkosten |
| Wartung | Eigener Aufwand | Vom Anbieter übernommen |
| Skalierbarkeit | Begrenzt durch Hardware | Flexibel |
| Internetabhängigkeit | Keine | In der Regel nötig |
Wann On-Premise die bessere Wahl ist
On-Premise ist besonders relevant, wenn:
- Sensible Daten verarbeitet werden, die das Unternehmen nicht in fremde Hände geben will (Patientendaten, Mandantendaten, Betriebs geheimnisse)
- Regulatorische Anforderungen eine lokale Datenhaltung verlangen
- Internetanbindung unzuverlässig ist oder Offline-Betrieb gefordert wird
- Langfristige Unabhängigkeit von Anbietern gewünscht wird
On-Premise KI: lokale Sprachmodelle
Mit Tools wie Ollama ist es heute möglich, [[LLM|Sprachmodelle]] vollständig lokal zu betreiben — auf eigener Hardware, ohne Cloud-Anbindung, ohne Datenaustausch mit externen Servern. Das macht leistungsfähige KI auch in datenschutzsensiblen Umgebungen nutzbar.
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