Systemintegration
Die Verbindung verschiedener Software-Systeme, damit Daten und Prozesse automatisch zwischen ihnen fließen können — ohne manuelle Übertragung.
Auch bekannt als: Software-Integration, System-Kopplung
Was ist Systemintegration?
Systemintegration bezeichnet die Verbindung verschiedener Software-Systeme, sodass sie Daten und Prozesse automatisch untereinander austauschen. Statt Informationen manuell aus einem System zu kopieren und in ein anderes einzutragen, fließen sie direkt — zuverlässig, in Echtzeit und ohne menschlichen Eingriff.
Typisches Beispiel: Ein Kontaktformular auf der Website übergibt neue Anfragen automatisch ans CRM, löst eine Benachrichtigung im Team-Chat aus und legt einen Termin im Kalender an — alles ohne manuelle Schritte.
Wie Integration technisch funktioniert
Der Standardweg moderner Systemintegration ist die [[API]]. Systeme bieten programmierbare Schnittstellen an, über die andere Anwendungen Daten lesen, schreiben oder Aktionen auslösen können.
Daneben gibt es:
- Webhooks — Ein System sendet aktiv eine Benachrichtigung, sobald ein Ereignis eintritt ([[Trigger]])
- Middleware-Plattformen — Tools wie n8n oder Make verbinden Systeme ohne eigenen Code ([[No-Code]])
- File-basierter Datenaustausch — Ältere Systeme nutzen CSV- oder XML-Exporte, die periodisch übertragen werden
Warum Systemintegration für Automatisierung entscheidend ist
Ein Automatisierungsworkflow ist nur so stark wie die Qualität seiner Systemintegration. Schwaches Bindeglied: manuelle Datenübertragung, fehlende APIs oder Medienbrüche zwischen Systemen.
Der erste Schritt bei jedem [[Workflow-Automatisierung|Automatisierungsprojekt]] ist deshalb oft eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Systeme sind im Einsatz — und wie gut sprechen sie bereits miteinander?
Alle Begriffe im Überblick